Archive vom ◊ 11.2009 ◊

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• Montag, 30.11.2009

Gestern waren wir mit unseren 2 Chaoten in Selters (Taunus) spazieren und es war toll. Die beiden hatten richtig Spaß und hörten super.

Auch als wir danach bei meinen Schwiegereltern waren, waren die Hunde die ersten paar Minuten zwar etwas aufgeregt und liefen durchs Haus, aber super schnell beruhigten sie sich wieder und legten sich hin.

Die beiden waren echt so super ruhig, dass man hätte denken können, dass sie gar nicht da wären.

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• Samstag, 28.11.2009

Heute hatten wir einen schönen Spaziergang im Wald mit der Vizsla Hündin “Diana” und ihrem Herrchen.

Anfangs war die begrüßung sehr stürmisch und unsere beiden Jungs waren für Diana doch etwas wild, aber nach ein wenig Zeit spielte sie mit Diego.
Die beiden Jungspunde hatten richtig Spaß, tobten durch den Wald und man musste schon aufpassen, dass man nicht mit einbezogen wurde ;)

Leider war der Spaziergang nach 1 1/2 Stunden schon wieder zu Ende gewesen…

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• Freitag, 27.11.2009

Bowie ist der Schutzengel unserer Tochter Kiana, wieso könnt ihr hier lesen :

Als ich mit Kiana schwanger war, hatte meine Schwester Probleme mit ein paar Mädchen aus ihrer Schule. Da ich sowieso in der Gegend war, fuhr ich mit ihr und ihren Freundinnen nach Hause, um evt das Gespräch mit den anderen zu finden.

Wie so oft stiegen die Mädels ein paar Stationen weiter ein und gingen direkt zu meiner Schwester und ihren Freundinnen. Sie wurden richtig beleidigend, drohten und führten sich auf wie eine wild gewordene Meute.
Irgendwann konnte ich es mir nicht mehr anschauen und ich versuchte im ruhigen mit diesen Mädels zu reden.

Diese wurden sofort agressiv und ausfallend. Als sie gingen dachte ich, ok, das wars dann wohl. Doch auf einmal merkte ich 2 Schläge von hinten direkt auf mein Auge. Während ich versuchte wieder etwas zu sehen, wollte eines der Mädchen noch mal zu schlagen. Ich hätte den weiteren Angriff nicht bemerkt, wäre da nicht Bowie gewesen, der merkte, dass ich nicht in der Lage war mich zu schützen und auf die Bank sprang.

Bellend vertrieb er die Mädchen, die gott sei Dank so viel Respekt vor ihm hatten. Sie riefen noch ein paar Dinge, auch dass wenn ich mich nicht hinter Bowie versteckt hätte (was ich ja nicht getan hatte), ich richtig eine bekommen hätte.

So hatte Bowie mit hoher wahrscheinlichkeit der kleinen Kiana schon da das 1. Mal das Leben gerettet.

Auch von der dazu geholten Polizei wurde er gelobt, da er sich als Hund wirklich vorbildlich in dieser Situation verhalten hatte. Er hatte mich beschützt, als es nötig war und das ohne sofort zu beißen.

Das 2. Mal war Kiana schon 2 Jahre alt und spielte hinten im Hof, während wir uns mit einer Freundin unterhielten. Die Hunde waren unangeleint bei uns.
Dann passierte es innerhalb von Sekunden, der Hund vom Haus gegenüber kam raus gerannt, an uns vorbei und direkt knurrend auf Kiana zu.  Bis ich die Situation erkannt hatte, stand Bowie schon zwischen Kiana und dem anderen Hund. Sekunden der stille, die beiden Hunde standen sich gegenüber, bis der kleine auf einmal weg rannte und Bowie hinter her. Er vertrieb ihn vom Hof und sorgte dafür, dass der andere zu sich nach Hause rannte. Nachdem er den kleinen erfolgreich vertrieben hatte, kam er wieder zu uns und war der Held des Tages.

Auch hier hatte Bowie die Situation wieder richtig eingeschätzt, wir hätten nicht schnell genug eingreifen können. Er war wie auch bei dem Fall vorher ruhig geblieben und zeigte kein agressives Verhalten dem “Feind” gegenüber.
Bowie hatte es nicht auf einen Kampf angelegt, ihm ging es nur um das stellen und vertreiben des Eindringlings.

Ich kann mir einen Hund nicht anders vorstellen und liebe unseren Bowie einfach. Ich habe schon von ein paar Fällen gehört, wo die Hunde bei Gefahr sofort zugeschnappt haben und das obwohl noch nicht wirklich etwas passiert war und bin natürlich sehr froh darüber, dass Bowie dies nicht tut.

Auf gefallen ist mir aber auch, dass er so eigenständig nur handelt, wenn er merkt, dass wir nicht in der Lage dazu sind zu handeln. Wie in Fall 1, wo ich auf Grund des Schlages aufs Auge, erst einmal nichts richtig sehen konnte oder Fall 2, wo wir nicht schnell genug hätten bei Kiana sein können.

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• Dienstag, 24.11.2009

Vorne weg möchte ich erwähnen, dass diese Angstphasen nicht nur beim Saarloos vorkommen, sondern auch bei anderen Hunden. Wie stark sich diese Angstphasen zeigen und in welcher Form ist von Hund  zu Hund verschieden.

Diego macht wieder eine Angstphase durch, er hat etwas Probleme wieder mit fremden Personen draußen, neuen Umgebungen und auch fremde Hunde sind für ihn zur Zeit etwas was ihn verunsichert.

Wir gehen nicht auf seine Angst ein, suchen aber gezielt solche Situationen, um diese dann zu meistern. Dabei achten wir sehr darauf, dass er natürlich positive Erfahrungen macht.

Da es nun schon eine Zeit lang geht und es wieder besser geht, denke ich, dass wir auch diese Phase bald hinter uns haben.

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• Dienstag, 24.11.2009

….und es muss noch nicht einmal einer der Hunde was machen…Diego musste nichts machen außer er selbst zu sein, den Rest machte der Rechner…

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• Dienstag, 24.11.2009

Unseren wöchentlichen Einkauf nutzen wir auch immer direkt zum üben. Einmal über den Parkplatz, immer ein Auge auf ordentliche Leinenführigkeit, etwas Unterordnung und einfach auch mal das ablegen und weg gehen üben…

Wir nutzen jede Möglichkeit die wir haben um wieder mit den Hunden zu üben, so ist gewährleistet, dass die Übungen auch in verschiedenen Situationen, an verschiedenen Orten und auch unter Ablenkung gelernt werden…

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• Dienstag, 24.11.2009

Lange Zeit suchte ja Diego sofort das Weite, wenn Micha nur in den Raum kam und ans Anfassen war gar nicht erst zu denken…

Doch so langsam taut Diego auf und man merkt immer wieder, dass dem so ist.
Z.b. geht er nun auch schon im Haus zu Micha und lässt sich streicheln, im Bett kam es sogar schon vor, dass er Micha’s Füsse geleckt hatte.

Am besten funktioniert es aber draußen, da läuft er immer wieder zu Micha, schnüffelt, versucht zum spielen aufzufordern usw…

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• Dienstag, 24.11.2009

ich hab mal Bilder von 2 unserer Waldspaziergänge zusammengestellt :

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• Dienstag, 24.11.2009
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• Dienstag, 24.11.2009

Bowie friert ja sehr schnell und liebt unseren Kaminofen umso mehr. Jeden Tag liegt er direkt davor und genießt die angenehme Wärme…

Abends muss man ihn schon aus dem Zimmer “schmeißen”, weil er so lange unten liegen bleiben würde, wie der Ofen heizt und dann irgendwann mitten in der Nacht vor dem Türschutzgitter oben stehen würde, um zu uns in Schlafzimmer zu kommen.