Archiv der Kategorie ◊ Erfahrung ◊

Autor:
• Samstag, 26.03.2011

Heute hatte ich Bowie ein wenig im Hof gelassen, weil das Wetter so schön war und er die erste Sonne so genossen hatte. Währenddessen machte ich mich am Haus zu schaffen und wunderte mich als es auf einmal klingelte.

Als ich die Tür öffnete stand unsere Nachbarin vor dem Tor, welches offen stand und ich fragte mich im ersten Moment was wohl los wäre.

Da sagte sie mir, dass sie hier unseren Hund hätte, der freudig im umliegenden Feld herum gelaufen war…
Schnell schickte ich zuerst einmal Bowie in den Hof, der weder Halsband noch Geschirr an hatte und ließ mir dann mehr Informationen geben.

Laut den Nachbarn war Bowie oben im Feld und bei uns in der Straße (so gut wie gar kein Verkehr) gemütlich spazieren gegangen und freute sich total, als die Nachbarn mit ihrer Hündin von ihrem Spaziergang zurück kamen.

Nun gut, wir sind froh, dass Bowie nur in der Nähe geblieben war und das wir hier in so einer ruhigen und verkehrsarmen Gegend wohnen.

Autor:
• Montag, 16.08.2010

Bowie war schon vorher immer wieder am kränkeln, aber seit dem 04.07.2010 ging es mit ihm richtig bergab.

Wie ihr bestimmt schon auf ein paar der Fotos gesehen habt, hat Bowie enorm abgenommen.

Was er genau hat, was gemacht wurde, wie der Verlauf war, wie es ihm geht usw erfahrt ihr später. Da es eine recht lange Geschichte ist, möchte ich das ganze als PDF zusammenstellen und hier hochladen, aus diesem Grund bitte ich euch noch etwas Geduld zu haben..

Autor:
• Montag, 31.05.2010

Das barfen vertragen beide weiterhin sehr gut und ich selbst bin auch sehr zufrieden. Die Hunde sehen beide gut aus, haben schönes Fell und haben nun sogar sichtlich Freude am fressen.

Einzig und alleine Hasenköpfe finden unsere beiden nicht gut, die werden einfach liegen gelassen.

Autor:
• Freitag, 14.05.2010

In ca. 2 Wochen wird Bowie 6 Jahre alt und so langsam kann man ihn wirklich täglich beim ergrauen zu schauen..

Autor:
• Sonntag, 10.01.2010

Für viele ein Horror!
Mit Bowie ist es seit 4 Jahren immer das selbe, Bowie hat wahnsinnige Panik, sobald er nur einen Knall hört. Dabei unterscheidet er genau, ob es sich um Silvesterböller handelt oder um einen Schuss, bei dem er z.B. gar nicht reagiert.

Draußen ist er dann total verunsichert, dennoch können wir ihn oder Leine laufen lassen, da er direkt bei Fuss läuft und wenn sich nur für 1-2 meter von uns entfernt. Spielen, schnüffeln oder stressfrei laufen sind in der Zeit wo es anfängt nicht mehr möglich.

Sobald es richtig los geht, ist es dann naürlich richtig schlimm, Bowie ist am zittern und sucht sich Orte aus, wo er sich verkriechen kann.

Diego ist das genaue Gegenteil, er war die ganze Zeit total gelassen, kam sogar mit uns in den Hof als es richtig los ging. Er konnte ja selbst entscheiden, wie er es machen wollte, da wir die Haustür einfach offen gelassen hatten.

Viele die hören, wie sich Diego in solch einem Moment verhält waren richtig verwundert, da er als Wolfhund doch eigentlich extrem ängstlich und scheu sein müsste….

Autor:
• Sonntag, 10.01.2010

….dann geht gar nichts mehr…Im Dezember lag ich für einige Tage flach und konnte mit den Hunden somit nicht wirklich laufen. Ein Glück das mein Mann da war und sich dann noch um unsere Tochter kümmerte.

Bowie ist in der Hinsicht unproblematisch, er geht dann einfach mit meinem Mann, findet sich aber auch mit kürzen Runden (zum entleeren) ab,wenn mein Mann z.B. nicht da ist.

Bei Diego ist das schon schwierig, er geht mit meinem Mann gar nicht alleine gassi, so muss ich also egal wie es mir geht, hochkommen um ihn wenigstens kurz raus zu lassen. Wenn wir gemeinsam gassi gehen, dann kann mein Mann ohne weiteres mit Diego an der Leine laufen, nur sobald ich mich entferne geht bei Diego gar nichts mehr.

Alles in allem hatten die beiden die Tage aber gut mit gemacht, sie waren weder fordernd was laufen und beschäftigung anging, noch aufdringlich.

Nun hoffe ich nur, dass ich nicht noch mal so schnell krank werde.

Autor:
• Freitag, 27.11.2009

Bowie ist der Schutzengel unserer Tochter Kiana, wieso könnt ihr hier lesen :

Als ich mit Kiana schwanger war, hatte meine Schwester Probleme mit ein paar Mädchen aus ihrer Schule. Da ich sowieso in der Gegend war, fuhr ich mit ihr und ihren Freundinnen nach Hause, um evt das Gespräch mit den anderen zu finden.

Wie so oft stiegen die Mädels ein paar Stationen weiter ein und gingen direkt zu meiner Schwester und ihren Freundinnen. Sie wurden richtig beleidigend, drohten und führten sich auf wie eine wild gewordene Meute.
Irgendwann konnte ich es mir nicht mehr anschauen und ich versuchte im ruhigen mit diesen Mädels zu reden.

Diese wurden sofort agressiv und ausfallend. Als sie gingen dachte ich, ok, das wars dann wohl. Doch auf einmal merkte ich 2 Schläge von hinten direkt auf mein Auge. Während ich versuchte wieder etwas zu sehen, wollte eines der Mädchen noch mal zu schlagen. Ich hätte den weiteren Angriff nicht bemerkt, wäre da nicht Bowie gewesen, der merkte, dass ich nicht in der Lage war mich zu schützen und auf die Bank sprang.

Bellend vertrieb er die Mädchen, die gott sei Dank so viel Respekt vor ihm hatten. Sie riefen noch ein paar Dinge, auch dass wenn ich mich nicht hinter Bowie versteckt hätte (was ich ja nicht getan hatte), ich richtig eine bekommen hätte.

So hatte Bowie mit hoher wahrscheinlichkeit der kleinen Kiana schon da das 1. Mal das Leben gerettet.

Auch von der dazu geholten Polizei wurde er gelobt, da er sich als Hund wirklich vorbildlich in dieser Situation verhalten hatte. Er hatte mich beschützt, als es nötig war und das ohne sofort zu beißen.

Das 2. Mal war Kiana schon 2 Jahre alt und spielte hinten im Hof, während wir uns mit einer Freundin unterhielten. Die Hunde waren unangeleint bei uns.
Dann passierte es innerhalb von Sekunden, der Hund vom Haus gegenüber kam raus gerannt, an uns vorbei und direkt knurrend auf Kiana zu.  Bis ich die Situation erkannt hatte, stand Bowie schon zwischen Kiana und dem anderen Hund. Sekunden der stille, die beiden Hunde standen sich gegenüber, bis der kleine auf einmal weg rannte und Bowie hinter her. Er vertrieb ihn vom Hof und sorgte dafür, dass der andere zu sich nach Hause rannte. Nachdem er den kleinen erfolgreich vertrieben hatte, kam er wieder zu uns und war der Held des Tages.

Auch hier hatte Bowie die Situation wieder richtig eingeschätzt, wir hätten nicht schnell genug eingreifen können. Er war wie auch bei dem Fall vorher ruhig geblieben und zeigte kein agressives Verhalten dem “Feind” gegenüber.
Bowie hatte es nicht auf einen Kampf angelegt, ihm ging es nur um das stellen und vertreiben des Eindringlings.

Ich kann mir einen Hund nicht anders vorstellen und liebe unseren Bowie einfach. Ich habe schon von ein paar Fällen gehört, wo die Hunde bei Gefahr sofort zugeschnappt haben und das obwohl noch nicht wirklich etwas passiert war und bin natürlich sehr froh darüber, dass Bowie dies nicht tut.

Auf gefallen ist mir aber auch, dass er so eigenständig nur handelt, wenn er merkt, dass wir nicht in der Lage dazu sind zu handeln. Wie in Fall 1, wo ich auf Grund des Schlages aufs Auge, erst einmal nichts richtig sehen konnte oder Fall 2, wo wir nicht schnell genug hätten bei Kiana sein können.

Autor:
• Montag, 09.11.2009

Man liest immer wieder Anzeigen mit den Wörtern “perfekter Familienhund, freundlich, Clown, unkompliziert, Anfängerhund, einfach in der Haltung, pflegeleicht etc…”

Und ich hab ehrlich gesagt immer einen Kloß im Hals. Natürlich gibt es bei dem Vizsla auch Vertreter, auf die das zutrifft, mit denen auch ein Anfänger super klar kommt etc, aber es gibt auch die, auf die das nicht zu trifft.

Man kann zwar bei einem Welpen schon viele Züge sehen, anhand denen man in etwa einschätzen kann, wie er mal sein wird, aber im Endeffekt wird man nie wirklich wissen, wie sich sein Welpe entwickeln wird.

Ich kann nur von meinen Erfahrungen mit unserem Bowie schreiben, hoffe aber, dass ich damit ein wenig Einblicke geben kann…

perfekter Familienhund : Was versteht man darunter? Jeder hat eine andere Meinung, die einen sagen, es geht einfach darum, dass der Hund auch in der Familie mit Kindern leben kann und immer lieb ist, die anderen finden, ein perfekter Familienhund ist ein Hund, der einfach neben seiner Familie herlebt…

Nun, bei guter sozialiesierung ist ein Vizsla ein toller und treuer Begleiter für die Kinder und durch seine lebhafte Art, gewinnt er fast jedes Herz, aber es kann nicht einfach nebenher leben. Damit der Vizsla wirklich ein zuverlässiger, ruhiger und guter Familienhund ist, braucht er Aufgaben und muss richtig ausgelastet werden.

Seine Familie sollte bei jedem Wetter raus gehen, die Natur lieben und am besten sportlich begeißtert sein.

freundlich : auch hier hängt viel von der Aufzucht und der Sozialisierung, sowie Haltung ab. Seine Familie liebt der Vizsla beim richtigen Umgang abgöttisch, auch Gäste werden schnell und freudig in die Familie aufgenommen.

ABER….auch wenn er kein perfekter Wachhund ist, so meldet Bowie jeden fremden, der sich unserem Haus bzw dem Hof nährt. Wenn dieser nicht geht, wird er so lange verbellt, bis wir das ok geben, dass alles in Ordnung ist.

Draußen müssen wir bei Bowie auch aufpassen, in ungewöhnlichen Situationen oder wenn es dunkel ist, dann ist Bowie sehr wachsam und es gab auch schon einmal die Situation, dass er einen Mann, der plötzlich mit einer Schubkarre auftauchte stellte. Ich reagierte schnell und pfiff ihn zurück, worauf hin er auch direkt kam. Abe peinlich war es mir natürlich schon…

Clown : kann man eigentlich schon sagen, Bowie ist so gut wie für jeden Spaß zu haben, er lässt sich Mützen und ähnliches aufsetzen und freut sich einfach, wenn man sich über ihn freut und er im Mittelpunkt steht.

unkompliziert : hmmm…ist auch wieder so eine Sache, was versteht man unter unkompliziert?!

Anfängerhund : Im Grunde würde ich sagen, sollte man schon Hundeerfahrung haben, wobei auch ein Anfänger, der sich wirklich reinhängt super mit einem Vizsla leben kann. Wichtig ist, dass man dann als Anfänger in eine Hundschule geht oder dort zusammen mit seinem Hund lernt und bei Fragen auch schnelle Hilfe bekommt.

pflegeleicht : pflegeleicht ist er im gewissen Sinne schon. Sein Fell braucht nur wenig Pflege, dafür muss man ein gutes Auge auf die Ohren haben, durch die Schlappohren gibt es viel schneller einmal Probleme

Kategorie: Erfahrung  | Ein Kommentar
Autor:
• Freitag, 16.10.2009

Bowie ist ein sehr pflegeleichter Hund in gewissen Bereichen…

Fell :

Baden muss ich Bowie nicht, wenn dann nur, weil er sich in etwas gewälzt hat, was enorm stinkt oder wirklich klebt. Normaler Dreck fällt innerhalb von kürzester Zeit ab.

1x die Woche “massiere” ich ihn mit einem Fellpflegehandschuh. Dieser hat weiche, kleine Noppen, so dass auch abgestorbene Haare raus “gebürstet” werden und gleichzeitig die Durchblutung gefördert wird.

Sein Fell ist auf dem Boden kaum sichtbar und fällt so überhaupt nicht auf.

Krallen

Im Gegensatz zu Diego sind seine Krallen sehr lang, laufen sich aber auch so weit ab.

Augen

Seine Augen müssen alle paar Tage mal gereingt werden. Er ist sehr anfällig für Bindehautentzündungen und während der Allergiehochzeit müssen diese auch öfter gereinigt werden.

Zähne

Bowie hat für seine 5 Jahre sehr sehr gute Zähne, so gut wie gar kein Zahnstein, die Zähne sind wirklich noch sehr weiß und der Tierarzt war bishe immer begeißert.

Parasiten

Zecken findet man schon, während diese noch herum krabbeln, so dass man sie schnell und problemlos entfernen kann…Beisst sich doch mal eine fest, dann ist diese schnell und gut sichtbar, so dass man schon im frühen Saugstadium die Zecke ziehen kann…

Autor:
• Donnerstag, 28.05.2009

Bowie wird nun bald 5 Jahre alt…
Als er mit einem Jahr zu uns kam ließ er sich von keinem einzigen Tier abrufen, er wollte zu allem hin, egal ob nun Wild, Schafe, Kühe, Hühner oder Pferde.

Mit den Pferden bekamen wir schnell in den Griff, da er immer mit mir in den Stall kam und dort lernte, wie man sich Pferden gegenüber zu benehmen hat. Nachdem er einmal in einen Weidezaun rannte, der eingeschaltet war, hatte er auch gelernt, dass man nicht einfach auf die Weide rennen darf.

Nach wenigen Wochen lief er super am Pferd mit und achtete nur auf mich.

Nach dem wir intensiv an seinem Jagdtrieb gearbeitet hatten und diesen durch die richtige Beschäftigung befriedigen, haben wir mittlerweile große Fortschritte erzielt. Ich kann ihn mit der Pfeife abrufen bis zu einem gewissen Punkt. Wir üben natürlich ständig weiter, nutzen jede Gelegenheit um auch mal wieder mit der Schleppleine raus zu gehen.

Seit dem Anti-Jagd-Training interessiert sich Bowie für Hühner, Kühe, Schafe oder andere Tiere gar nicht mehr, ich kann ihn ohne weiteres ohne Leine laufen lassen, ohne das er auch nur einmal nach ihnen schaut.

——————————————————————————————–

Ich möchte kurz erwähnen, dass niemand jetzt denken soll, das man einfach mit einem Vizsla einwenig übt und dieser dann keinen Jagdtrieb mehr hat, so ist das nicht..Bowie hat immer noch einen starken Jagdtrieb, den wir aber durch das entsprechende Training (viel) und entsprechende Beschäftigung (viel) im Griff haben.

Natürlich gibt es wie bei allen Tieren verschiedene Charaktere, doch man weiß am Anfang nie, wie sich der doch so süße Welpe irgendwann entwickeln wird und wenn man einen Hund haben möchte, der keinen Jagdtrieb hat, dann sollte man sich doch eher für eine Rasse entscheiden…