Es ist leicht neblig, die Sicht eingeschränkt. Diego und Fiona sind angeleint, weil dort, wo

Wir gerade laufen, herrscht ein großer Wildwechsel. Sicher ist sicher, gerade wenn man beobachtet, wie 4 wache Hundeaugen die Umgebung genau im Blick haben. Diegos Nase geht immer wieder hoch, er schaut Richtung Wald, irgendwas muss dort sein, aber mit einem „auf weiter“ setzen wir unseren Weg fort.

Während wir laufen beobachte ich unsere Hunde, ich liebe es die Hunde in Bewegung zu sehen, den leichten Trab den sie drauf haben, während wir unseren Weg fortsetzen.

Nichts desto trotz habe ich immer wieder ein Auge auf unsere Umgebung, lausche auf die Geräusche um uns herum.

Dann endlich haben wir es geschafft, wird haben die Stelle erreicht ab der die Hunde von der Leine dürfen. Etwas ungeduldig warten die Hunde darauf, dass sie abgeleint werden, sich endlich frei bewegen können und die Freiheit wird direkt für das 1. Spiel genutzt.

Während Diego dann erst einmal die nächste Zeit nutzt um alles zu inspizieren, rennt Fiona noch ein paar Runden über die Wiese. Ich beobachte die beiden, habe aber immer ein Auge auf unsere Umgebung.

Wir setzen unseren Spaziergang fort und ja, um ehrlich zu sein, ich bin manchmal auch etwas verträumt, stelle mir die Frage, wie es wohl wäre, wenn wir irgendwo im nichts wohnen würden, mitten in der Natur, ohne Regeln, ohne Leine und Halsband. Ich weiß, was das bedeuten würde und ich weiß auch, dass es nicht möglich ist, aber ein wenig träumen ist ja erlaubt.

Für mich ist dies einfach eine schöne Vorstellung.

Die Hunde laufen mal hier, mal dort, schnuppern an Grashalmen, Bäumen und Sträuchern. Immer wieder kommt es zu wilden Verfolgungsjagten unter den Hunden…Der Wind lässt die Blätter leise rascheln und bis auf unsere eigenen Geräusche sind nur die Vögel zu hören.

Irgendwann, am Ende unseres Spazierganges sieht man die ersten Hausdächer, wir kommen wieder in Richtung Menschen. Die Leinen werden schon vorbereitet, ein letztes Mal für diesen Spaziergang können die Hunde noch einmal rennen, bevor die Karabiner klacken.

Wir laufen die Straße entlang, die Vorstellung von einem „freien“ Leben ist hier gar nicht möglich und wir sind froh, als wir endlich unser Hoftor erreichen. Endlich wieder ein kleinwenig Freiheit, auch wenn es nicht das selbe wie draußen ist. Aber es ist unser Zuhause!

Ich leine die Hunde ab, die dann gemütlich mit ins Haus schlendern und dann Kräfte für den nächsten Spaziergang sammeln.

 

 

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